ETF - was Sie über ETF und Anlagen in Exchange Traded Funds wissen müssen

6 der Dez. 2021
Autor
Courtney Henry

Definition und Eigenschaften von ETF

Definition und Eigenschaften von ETF

Definition und Eigenschaften von ETF

ETF (englisch “exchange-traded fund”) sind börsengehandelte Investmentfonds. Gleich wie normale Fonds sammelt ein ETF das Kapital von Anlegern und investiert es dann weiter, z.B. in Aktien. Die Besonderheit von ETF: Sie bilden einen bestimmten Index ab, zum Beispiel der Dow Jones oder der DAX. Diese Indexe zeigen den Wert von bestimmten börsengehandelten Unternehmen an, meist die grössten. Der bekannteste deutsche Index, der DAX der Frankfurter Börse, besteht aus den 40 größten börsennotierten deutschen Unternehmen. Daneben gibt es viele S&P 500 ETF, die den S&P 500-Index nachbilden, der die 500 grössten US-Unternehmen listet.

Ein ETF kauft nun die gesamten Aktien, die in einem Index erhalten sind - der DAX-ETF erwirbt also Aktien derjenigen Unternehmen, die gerade im DAX gelistet sind. Sie als Anleger können nun diesen ETF gleich wie ein Wertpapier erwerben, und Ihr Kapital wird so gewissermaßen in den Index investiert. Steigt der Index, so steigt auch der Wert des ETF und umgekehrt. Der ETF wird dem Index also hundertprozentig folgen, mitsamt aller Schwankungen! Doch diese Schwankungen sind über lange Zeit viel geringer, als bei einer einzelnen Aktie. Der Kauf von ETF führt also gleichzeitig zu einer Diversifizierung des Kapitals.
ETF (englisch “exchange-traded fund”) sind börsengehandelte Investmentfonds. Gleich wie normale Fonds sammelt ein ETF das Kapital von Anlegern und investiert es dann weiter, z.B. in Aktien. Die Besonderheit von ETF: Sie bilden einen bestimmten Index ab, zum Beispiel der Dow Jones oder der DAX. Diese Indexe zeigen den Wert von bestimmten börsengehandelten Unternehmen an, meist die grössten. Der bekannteste deutsche Index, der DAX der Frankfurter Börse, besteht aus den 40 größten börsennotierten deutschen Unternehmen. Daneben gibt es viele S&P 500 ETF, die den S&P 500-Index nachbilden, der die 500 grössten US-Unternehmen listet.

Ein ETF kauft nun die gesamten Aktien, die in einem Index erhalten sind - der DAX-ETF erwirbt also Aktien derjenigen Unternehmen, die gerade im DAX gelistet sind. Sie als Anleger können nun diesen ETF gleich wie ein Wertpapier erwerben, und Ihr Kapital wird so gewissermaßen in den Index investiert. Steigt der Index, so steigt auch der Wert des ETF und umgekehrt. Der ETF wird dem Index also hundertprozentig folgen, mitsamt aller Schwankungen! Doch diese Schwankungen sind über lange Zeit viel geringer, als bei einer einzelnen Aktie. Der Kauf von ETF führt also gleichzeitig zu einer Diversifizierung des Kapitals.

Entwicklungen rund um ETF
Entwicklungen rund um ETF
Entwicklungen rund um ETF
ETF existieren schon seit rund 30 Jahren. Sie haben ihren Ursprung im amerikanischen Raum, der erste ETF wurde in Kanada notiert. Seit 2001 können ETF auch in Deutschland gehandelt werden: Zuerst gab es nur einen einzelnen DAX-ETF, doch sie gewannen seit dann stetig an Bedeutung - heute können hierzulande über 1’600 verschiedene ETF gehandelt werden, weltweit sind es sogar fast 7’000.
Die Erfolgsgeschichte von ETF ist nebst dem verringerten Risiko vor allem auf die tieferen Kosten zurückzuführen: Traditionelle Fonds haben einen Fondsmanager, der die Aufgabe hat, das Kapital im Rahmen einer Anlagestrategie möglichst erfolgreich zu investieren. Doch dieses Management kostet, durchschnittlich etwas um 2.5% des Fondsvolumens pro Jahr. Diese Gebühr ist bei ETF wesentlich tiefer. Zusätzlich haben Experimente und Studien immer wieder gezeigt, dass die meisten klassischen, aktiv gemanagten Fonds ihren Vergleichsindex gar nicht schlagen können.
Es gibt ETF mit verschiedensten Zielen und Ideen - so hat zum Beispiel der Just ETF von Goldman Sachs das Ziel, eine Anlagestrategie zu verfolgen, die in “gerechtes Geschäftsverhalten” investiert.
Die grosse Nachfrage nach ETF ist aber nicht nur positiv. Sie hat auch zur Folge, dass der Markt voll ist von lauter neuen Produktideen, die aber nicht mehr viel mit dem ursprünglichen Konzept eines ETF zu tun haben. Deswegen ist es wichtig, beim Kauf genau zu prüfen, welcher ETF sich denn wirklich lohnt (siehe dazu Abschnitt “In sechs Schritten zum richtigen ETF”).
ETF existieren schon seit rund 30 Jahren. Sie haben ihren Ursprung im amerikanischen Raum, der erste ETF wurde in Kanada notiert. Seit 2001 können ETF auch in Deutschland gehandelt werden: Zuerst gab es nur einen einzelnen DAX-ETF, doch sie gewannen seit dann stetig an Bedeutung - heute können hierzulande über 1’600 verschiedene ETF gehandelt werden, weltweit sind es sogar fast 7’000.
Die Erfolgsgeschichte von ETF ist nebst dem verringerten Risiko vor allem auf die tieferen Kosten zurückzuführen: Traditionelle Fonds haben einen Fondsmanager, der die Aufgabe hat, das Kapital im Rahmen einer Anlagestrategie möglichst erfolgreich zu investieren. Doch dieses Management kostet, durchschnittlich etwas um 2.5% des Fondsvolumens pro Jahr. Diese Gebühr ist bei ETF wesentlich tiefer. Zusätzlich haben Experimente und Studien immer wieder gezeigt, dass die meisten klassischen, aktiv gemanagten Fonds ihren Vergleichsindex gar nicht schlagen können.
Es gibt ETF mit verschiedensten Zielen und Ideen - so hat zum Beispiel der Just ETF von Goldman Sachs das Ziel, eine Anlagestrategie zu verfolgen, die in “gerechtes Geschäftsverhalten” investiert.
Die grosse Nachfrage nach ETF ist aber nicht nur positiv. Sie hat auch zur Folge, dass der Markt voll ist von lauter neuen Produktideen, die aber nicht mehr viel mit dem ursprünglichen Konzept eines ETF zu tun haben. Deswegen ist es wichtig, beim Kauf genau zu prüfen, welcher ETF sich denn wirklich lohnt (siehe dazu Abschnitt “In sechs Schritten zum richtigen ETF”).
Vorteile von ETF
Vorteile von ETF
Vorteile von ETF
  • Risiko
  • Risiko
Dadurch, dass ein ETF Aktien von vielen verschiedenen Unternehmen hält, kann das Verlustrisiko erheblich reduziert werden. Streut man sein Kapital auf verschiedene Töpfe, so sinkt das Risiko, aber die Renditechancen bleiben gleich - eine Regel so alt wie die Börse selbst. Durch ETF können Sie dies auch kostengünstig tun - würden Sie selbst jede Aktie eines bestimmten Index erwerben, so wären bei jeder Transaktion Gebühren fällig. Bei ETF müssen diese Gebühren nur einmal entrichtet werden.

Daneben bestehen ETF meist aus den größten Unternehmen, die an der Börse am meisten wert sind. Diese Aktien sind gleichzeitig am beliebtesten bei Anlegern - man folgt also der Mehrheit.

Doch auch ETF sind dem allgemeinen Marktrisiko ausgesetzt. Es besteht immer die Gefahr einer negativen wirtschaftlichen Entwicklung durch externe Faktoren, zum Beispiel politische Veränderungen, Naturkatastrophen, Pandemien etc. Diese Entwicklungen betreffen meist den gesamten Markt, und damit auch ETF.
Dadurch, dass ein ETF Aktien von vielen verschiedenen Unternehmen hält, kann das Verlustrisiko erheblich reduziert werden. Streut man sein Kapital auf verschiedene Töpfe, so sinkt das Risiko, aber die Renditechancen bleiben gleich - eine Regel so alt wie die Börse selbst. Durch ETF können Sie dies auch kostengünstig tun - würden Sie selbst jede Aktie eines bestimmten Index erwerben, so wären bei jeder Transaktion Gebühren fällig. Bei ETF müssen diese Gebühren nur einmal entrichtet werden.

Daneben bestehen ETF meist aus den größten Unternehmen, die an der Börse am meisten wert sind. Diese Aktien sind gleichzeitig am beliebtesten bei Anlegern - man folgt also der Mehrheit.

Doch auch ETF sind dem allgemeinen Marktrisiko ausgesetzt. Es besteht immer die Gefahr einer negativen wirtschaftlichen Entwicklung durch externe Faktoren, zum Beispiel politische Veränderungen, Naturkatastrophen, Pandemien etc. Diese Entwicklungen betreffen meist den gesamten Markt, und damit auch ETF.
  • Gebühren
  • Gebühren
Wie bereits erwähnt sind ETF deutlich günstiger als aktive Fonds, da auf ein teures Management verzichtet werden kann. Beispiel: Der MSCI World-ETF hat Gebühren von nur 0.12-0.5% pro Jahr. Bei klassischen Fonds können die Gebühren schnell einmal zehn- bis zwanzigmal so hoch sein.


Es gibt übrigens auch ETF, die wie ein klassischer Fonds aktiv gemanagt sind, zum Beispiel der ARK Innovation ETF. Unter dem Thema von “disruptive innovation” investiert ein Management-Team in verschiedene Unternehmen wie Tesla, Coinbase etc. Die Gebühren sind mit 0.75% etwas höher, aber immer noch wesentlich geringer als bei einem normalen Fonds.
Wie bereits erwähnt sind ETF deutlich günstiger als aktive Fonds, da auf ein teures Management verzichtet werden kann. Beispiel: Der MSCI World-ETF hat Gebühren von nur 0.12-0.5% pro Jahr. Bei klassischen Fonds können die Gebühren schnell einmal zehn- bis zwanzigmal so hoch sein.


Es gibt übrigens auch ETF, die wie ein klassischer Fonds aktiv gemanagt sind, zum Beispiel der ARK Innovation ETF. Unter dem Thema von “disruptive innovation” investiert ein Management-Team in verschiedene Unternehmen wie Tesla, Coinbase etc. Die Gebühren sind mit 0.75% etwas höher, aber immer noch wesentlich geringer als bei einem normalen Fonds.
  • Transparenz
  • Transparenz
Aktiv gemanagte Fonds publizieren meist nur einige Male pro Jahr (oder sogar nur halbjährlich) die Zusammensetzung des Fonds-Portfolios. Die meisten ETF-Anbieter hingegen publizieren die Aktien, die in ihrem Portfolio sind, täglich online.
Aktiv gemanagte Fonds publizieren meist nur einige Male pro Jahr (oder sogar nur halbjährlich) die Zusammensetzung des Fonds-Portfolios. Die meisten ETF-Anbieter hingegen publizieren die Aktien, die in ihrem Portfolio sind, täglich online.
Unterschiede bei den ETF-Renditen
Unterschiede bei den ETF-Renditen
Unterschiede bei den ETF-Renditen
Die Renditen von ETF können sich erheblich unterscheiden - auch wenn die betroffenen ETF den gleichen Index abbilden! Die Gründe dafür sind hauptsächlich unterschiedlich hohe Gebühren - es kann sich deswegen lohnen, die Anbieter genau zu vergleichen.
Die Renditen von ETF können sich erheblich unterscheiden - auch wenn die betroffenen ETF den gleichen Index abbilden! Die Gründe dafür sind hauptsächlich unterschiedlich hohe Gebühren - es kann sich deswegen lohnen, die Anbieter genau zu vergleichen.
In sechs Schritten zum richtigen ETF
In sechs Schritten zum richtigen ETF
In sechs Schritten zum richtigen ETF
1. Anlagestrategie
Die Anlagestrategie ist das Kernstück einer jeden erfolgreichen Investition. Sie ist sehr stark persönlich - wie viel Kapital haben Sie zur Verfügung? Welches Risiko, sind Sie bereit einzugehen? Wie lange möchten Sie Ihr Kapital binden? Es ist Ihnen überlassen, ob Sie eine Strategie wählen, bei der Sie komplett oder nur teilweise in ETF investieren, und daneben noch in einzelne Aktien, Obligationen etc. investieren.

2. Passender Index
Haben Sie sich dazu entschieden, in ETF zu investieren, so stellt sich die Frage, welchen Index Sie denn wählen sollten. Dazu werfen Sie am besten einen Blick auf die Vergangenheit des betreffenden ETF - desto länger der Zeitraum, umso besser. Berücksichtigen Sie auch die Gewichtung der einzelnen Aktien im ETF - meist werden die Unternehmen nach Börsenwert gewichtet. Dies hat zur Folge, dass einzelne wenige Unternehmen einen grossen Teil des ETF ausmachen können.

3. Abbildungsqualität
Wie bereits erwähnt, können sich ETF unterscheiden, auch wenn sie den gleichen Index abdecken. Vergleichen Sie am besten die Rendite von ETF mit der des Index - entdecken Sie grosse Unterschiede, so ist Vorsicht geboten.

4. Replikationsmethoden
Es gibt zwei verschiedene Arten, wie ETF einen Index nachbilden können: Physisch und synthetisch. Physische ETF investieren direkt in die Werte, die der nachgebildete Index enthält. Dagegen kaufen synthetische ETF keine Aktien direkt. Sie schließen Tauschgeschäfte mit einem Tauschpartner ab. Dies kann zu Problemen führen, falls der Tauschpartner in finanzielle Probleme gerät und den Tauschverpflichtungen nicht mehr nachkommen kann. Schauen Sie sich also an, um was für einen ETF es sich genau handelt.

5. Gebühren
Verschaffen Sie sich dann noch einen Überblick über die anfallenden Gebühren. Vergleichen Sie am besten wieder die historische Indexrendite mit der des ETF, denn dort sind sämtliche Kosten enthalten. Es lohnt sich auch, verschiedene Anbieter zu vergleichen.

6. Kauf
Nun geht es an den Kauf! Berücksichtigen Sie Kosten, die damit verbunden sind - meist abhängig von Bank oder Depot, Steuern und so weiter. Am besten kaufen Sie den ETF etwa um die Mittagszeit - als Faustregel gilt, dass die Differenz zwischen An- und Verkaufskurs dann am tiefsten ist.

Viel Erfolg!
1. Anlagestrategie
Die Anlagestrategie ist das Kernstück einer jeden erfolgreichen Investition. Sie ist sehr stark persönlich - wie viel Kapital haben Sie zur Verfügung? Welches Risiko, sind Sie bereit einzugehen? Wie lange möchten Sie Ihr Kapital binden? Es ist Ihnen überlassen, ob Sie eine Strategie wählen, bei der Sie komplett oder nur teilweise in ETF investieren, und daneben noch in einzelne Aktien, Obligationen etc. investieren.

2. Passender Index
Haben Sie sich dazu entschieden, in ETF zu investieren, so stellt sich die Frage, welchen Index Sie denn wählen sollten. Dazu werfen Sie am besten einen Blick auf die Vergangenheit des betreffenden ETF - desto länger der Zeitraum, umso besser. Berücksichtigen Sie auch die Gewichtung der einzelnen Aktien im ETF - meist werden die Unternehmen nach Börsenwert gewichtet. Dies hat zur Folge, dass einzelne wenige Unternehmen einen grossen Teil des ETF ausmachen können.

3. Abbildungsqualität
Wie bereits erwähnt, können sich ETF unterscheiden, auch wenn sie den gleichen Index abdecken. Vergleichen Sie am besten die Rendite von ETF mit der des Index - entdecken Sie grosse Unterschiede, so ist Vorsicht geboten.

4. Replikationsmethoden
Es gibt zwei verschiedene Arten, wie ETF einen Index nachbilden können: Physisch und synthetisch. Physische ETF investieren direkt in die Werte, die der nachgebildete Index enthält. Dagegen kaufen synthetische ETF keine Aktien direkt. Sie schließen Tauschgeschäfte mit einem Tauschpartner ab. Dies kann zu Problemen führen, falls der Tauschpartner in finanzielle Probleme gerät und den Tauschverpflichtungen nicht mehr nachkommen kann. Schauen Sie sich also an, um was für einen ETF es sich genau handelt.

5. Gebühren
Verschaffen Sie sich dann noch einen Überblick über die anfallenden Gebühren. Vergleichen Sie am besten wieder die historische Indexrendite mit der des ETF, denn dort sind sämtliche Kosten enthalten. Es lohnt sich auch, verschiedene Anbieter zu vergleichen.

6. Kauf
Nun geht es an den Kauf! Berücksichtigen Sie Kosten, die damit verbunden sind - meist abhängig von Bank oder Depot, Steuern und so weiter. Am besten kaufen Sie den ETF etwa um die Mittagszeit - als Faustregel gilt, dass die Differenz zwischen An- und Verkaufskurs dann am tiefsten ist.

Viel Erfolg!
1. Anlagestrategie
Die Anlagestrategie ist das Kernstück einer jeden erfolgreichen Investition. Sie ist sehr stark persönlich - wie viel Kapital haben Sie zur Verfügung? Welches Risiko, sind Sie bereit einzugehen? Wie lange möchten Sie Ihr Kapital binden? Es ist Ihnen überlassen, ob Sie eine Strategie wählen, bei der Sie komplett oder nur teilweise in ETF investieren, und daneben noch in einzelne Aktien, Obligationen etc. investieren.

2. Passender Index
Haben Sie sich dazu entschieden, in ETF zu investieren, so stellt sich die Frage, welchen Index Sie denn wählen sollten. Dazu werfen Sie am besten einen Blick auf die Vergangenheit des betreffenden ETF - desto länger der Zeitraum, umso besser. Berücksichtigen Sie auch die Gewichtung der einzelnen Aktien im ETF - meist werden die Unternehmen nach Börsenwert gewichtet. Dies hat zur Folge, dass einzelne wenige Unternehmen einen grossen Teil des ETF ausmachen können.

3. Abbildungsqualität
Wie bereits erwähnt, können sich ETF unterscheiden, auch wenn sie den gleichen Index abdecken. Vergleichen Sie am besten die Rendite von ETF mit der des Index - entdecken Sie grosse Unterschiede, so ist Vorsicht geboten.

4. Replikationsmethoden
Es gibt zwei verschiedene Arten, wie ETF einen Index nachbilden können: Physisch und synthetisch. Physische ETF investieren direkt in die Werte, die der nachgebildete Index enthält. Dagegen kaufen synthetische ETF keine Aktien direkt. Sie schließen Tauschgeschäfte mit einem Tauschpartner ab. Dies kann zu Problemen führen, falls der Tauschpartner in finanzielle Probleme gerät und den Tauschverpflichtungen nicht mehr nachkommen kann. Schauen Sie sich also an, um was für einen ETF es sich genau handelt.

5. Gebühren
Verschaffen Sie sich dann noch einen Überblick über die anfallenden Gebühren. Vergleichen Sie am besten wieder die historische Indexrendite mit der des ETF, denn dort sind sämtliche Kosten enthalten. Es lohnt sich auch, verschiedene Anbieter zu vergleichen.

6. Kauf
Nun geht es an den Kauf! Berücksichtigen Sie Kosten, die damit verbunden sind - meist abhängig von Bank oder Depot, Steuern und so weiter. Am besten kaufen Sie den ETF etwa um die Mittagszeit - als Faustregel gilt, dass die Differenz zwischen An- und Verkaufskurs dann am tiefsten ist.

Viel Erfolg!
1. Anlagestrategie
Die Anlagestrategie ist das Kernstück einer jeden erfolgreichen Investition. Sie ist sehr stark persönlich - wie viel Kapital haben Sie zur Verfügung? Welches Risiko, sind Sie bereit einzugehen? Wie lange möchten Sie Ihr Kapital binden? Es ist Ihnen überlassen, ob Sie eine Strategie wählen, bei der Sie komplett oder nur teilweise in ETF investieren, und daneben noch in einzelne Aktien, Obligationen etc. investieren.

2. Passender Index
Haben Sie sich dazu entschieden, in ETF zu investieren, so stellt sich die Frage, welchen Index Sie denn wählen sollten. Dazu werfen Sie am besten einen Blick auf die Vergangenheit des betreffenden ETF - desto länger der Zeitraum, umso besser. Berücksichtigen Sie auch die Gewichtung der einzelnen Aktien im ETF - meist werden die Unternehmen nach Börsenwert gewichtet. Dies hat zur Folge, dass einzelne wenige Unternehmen einen grossen Teil des ETF ausmachen können.

3. Abbildungsqualität
Wie bereits erwähnt, können sich ETF unterscheiden, auch wenn sie den gleichen Index abdecken. Vergleichen Sie am besten die Rendite von ETF mit der des Index - entdecken Sie grosse Unterschiede, so ist Vorsicht geboten.

4. Replikationsmethoden
Es gibt zwei verschiedene Arten, wie ETF einen Index nachbilden können: Physisch und synthetisch. Physische ETF investieren direkt in die Werte, die der nachgebildete Index enthält. Dagegen kaufen synthetische ETF keine Aktien direkt. Sie schließen Tauschgeschäfte mit einem Tauschpartner ab. Dies kann zu Problemen führen, falls der Tauschpartner in finanzielle Probleme gerät und den Tauschverpflichtungen nicht mehr nachkommen kann. Schauen Sie sich also an, um was für einen ETF es sich genau handelt.

5. Gebühren
Verschaffen Sie sich dann noch einen Überblick über die anfallenden Gebühren. Vergleichen Sie am besten wieder die historische Indexrendite mit der des ETF, denn dort sind sämtliche Kosten enthalten. Es lohnt sich auch, verschiedene Anbieter zu vergleichen.

6. Kauf
Nun geht es an den Kauf! Berücksichtigen Sie Kosten, die damit verbunden sind - meist abhängig von Bank oder Depot, Steuern und so weiter. Am besten kaufen Sie den ETF etwa um die Mittagszeit - als Faustregel gilt, dass die Differenz zwischen An- und Verkaufskurs dann am tiefsten ist.

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